Tuesday, May 9, 2017

DIY -Using the Sony Eyecup FDA-EP16 for the A6000 / Anpassung der Augenmuschel Sony FDA-EP16 für die A6000



This is a follow-up post to my previous DIY post where I had adapted a Canon-type Eyecup to my A6000.
In the meantime, I learned that for the Sony A7II etc there is an improved larger eyecup available with a very soft outer rubber section, named FDA-EP16. At Amazon, this original Sony part is available for laughable 12 USD. Unfortunately, this part does not fit to the Sony A6000 out of the box.

However, since I already had bought three cheap spare eyecups for my A6000, I sacrificed one of them, bought a large can of car body glue (Teroson Terostat 9200 black) and glued them together after some minor adjustments with a small saw and a file. As usual, I used a short piece of fishermen's coil as safety line in case the eyecup gets dislodged. No more hunting on Amsterdam's streets for that darn thing for me, thanks.

I personally like the result very much. And now the solution is nearly 100% Sony, too :-).
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Dies ist ein Update-Post zu meiner früheren Bastelaktion um eine größere Augenmuschel an meine A6000 zu bekommen. Gerade für Brillenträger ist die Original-Augenmuschel viel zu klein und sehr unnachgiebig um sich ans Brillenglas anzupassen. In der zwischenzeit habe ich erfahren, daß es für die Sony A7II eine verbesserte Augenmuschel FDA-EP16 gibt. Diese hat einen sehr weichen Gummirand und schützt deutlich besser vor Streulicht. Bei Amazon.de gibt es diese Original-Sony FDA-EP16 für lachhafte 10 €. Leider passt diese Augenmuschel nicht ab Werk an die A6000.

Ich habe allerdings bereits drei billige Ersatz-Augenmuschel für A6000 gekauft gehabt. Ich opferte eine davon, kaufte noch Karosseriekleber in schwarz (Terostat 9200) und klebte beide nach kleinen Anpassungen mittels Laubsäge und Feile zusammen. Wie gewohnt habe ich dabei noch ein kleines Stück Angelschnur eingesetzt als Sicherheitsleine falls sich die Augenmuschel versehentlich löst. Kein Suchen mehr auf Amsterdams Strassen nach dem dummen Ding für mich :-).

Ich bin persönlich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Und nun ist die Lösung auch fast 100% Sony :-)

Using the EVF of my 5N as workbench


Removed inner guidelines

Add caption

Test assembly






Tuesday, April 25, 2017

Erste Schritte ins (my)poster-Land

This post discusses different options for poster printing and uses a german provider for that purpose, Therefore this time, german-only :-).

Motivation

Ich plane, mir ein Kunstwerk als Reproduktion an die Wand zu hängen. Bei vielen Museen gibt es mittlerweile die Möglichkeit, bekannte Klassiker als Datei in guter Auflösung für den Privatgebrauch herunterzuladen, eine Super-Sache! Dies trifft auch auf das Werk Telephone Booths von Richard Estes zu, bei welchem die Rechte beim Thyssen-Bornemisza-Museum liegen.

Estes, Richard. Telephone Booths, 1967. Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid

 Dabei kann man die Gelegenheit nutzen und digital die Farben etwas restaurieren wie in einem meiner früheren Beiträge beschrieben.

Nun ist nur die Frage, wie und wo soll es gedruckt werden? Ein erster Exkurs in die schöne neue Welt des Posterdrucks hat mich persönlich erstmal total überfordert, denn da gibt es den Druck als:

  • Poster (logisch)
  • FineArt Fotopapier (klar, besseres Material)
  • auf FOREX-Kunststoffplatte entweder als Direktdruck (!) oder auf FineArt-Papier das dann aufgeklebt  und mit einer matten Folie überzogen wird
  • auf eine Alu-Dibond-Platte auch entweder als Direktdruck oder auf FineArt-Papier siehe oben. Alu-Dibond ist eine schwarze Kunststoffplatte, welche beidseitig mit einer dünnen Aluplatte beklebt ist.
  • Gallery Print
  • Leinwand mit Aufspannung auf Holzrahmen
  • und noch viele weitere......

Das wird noch unübersichtlicher, da nicht jede Option in jeder Größe verfügbar ist. Da ein Wanddruck in Quadratmetergröße in den dreistelligen Eurobereich geht, habe ich mich dazu entschieden, erstmal Probedrucke in kleinem Format zu ordern.

Bisher war ich mit meinen Drucken immer bei einem anderen Anbieter, aber dort waren viele Optionen nicht in der gewünschten Größe verfügbar. Außerdem war ich zuletzt nicht so ganz glücklich mit der Farbwiedergabe versus meiner Bildschirmdarstellung und wollte herausfinden wo das Problem liegen könnte. Gesagt getan, nach einer Webrecherche bin ich bei MYPOSTER gelandet.

Auswahl

Die Testauswahl fiel auf:
  • FineArt Fotopapier auf Forex-Kunststoffplatte, matt laminiert: Ich wollte wissen, wie stabil diese Platte ist und wie die matte Laminatfolie wirkt.
  • ALU-Dibond Direktdruck: Die Farbwiedergabe soll leicht metallisch wirken.
  • Leinwand: Die Leinwand ist stark texturiert und sollte eigentlich gut zu einem Gemälde passen.
  • Poster: Der Unterschied zwischen dem hier verwendeten Fotopapier und dem Fine-Art mit matter Folie war hier die Frage.

Zuletzt hat mich auch interessiert, wie groß der Unterschied zwischen den Anbietern ist was Farbtreue und Schärfe angeht.

Im folgenden einige Bilder und anschliessende meine persönliche Bewertung.

Beobachtungen

Das Test-Portfolio: Links oben der Posterdruck, rechts Leinwand, links unten FineArt-Fotopapier auf FOREX-Platte, rechts daneben Direktdruck auf Alu-Dibond
Die Farbunterschiede sind hier gut erkennbar. Links FOREX-Platte mit FineArt-Fotopapier, Mitte Leinwand, rechts Direktdruck auf Alu-Dibond
Es ist kein Wunder, denkt man daran dass hier völlig unterschiedliche Druckverfahren zum Einsatz kommen, daß die Farben sich doch etwas unterscheiden.

Das Poster (Belichtung auf Fotopapier) benutze ich hier als Referenz. Mit den Farben und Kontrast bin ich sehr zufrieden. Ich hatte hier allerdings einen Haken bei Bildoptimierung gesetzt, was in der Vorschau einen minimalen Unterschied machte. Wie gewohnt spiegelt das Hochglanzpapier erheblich.

FineArt-Fotopapier auf FOREX-Platte: Die Farben sind hier etwas weniger gesättigt, daß Bild etwas kühler. Insgesamt ist der Unterschied aber gering. Im Gegensatz zum Hochglanz-Poster lässt sich das Bild aus praktisch jedem Blickwinkel anschauen, die matte Laminierung erfüllt ihre Aufgabe der Entspiegelung und der Schutzes für das Fotopapier sehr gut. Wobei allerdings aus kurzer Entfernung und in "spiegelnder" Richtung gehalten winzige staubähnliche Flecken sichtbar werden, vielleicht kleine Lufteinschlüsse. Bei normaler Betrachtung fallen diese dagegen nicht auf. Ich habe den Eindruck, dass durch das Laminat die schwarzen Stellen minimal aufgehellt werden, also der Kontrast geringfügig reduziert wird. Die weisse Platte lässt ist sehr leicht, wirkt stabil auch wenn sie sich von Hand elastisch verbiegen lässt. Die weisse 5mm-starke Schnittkante gefällt mir ebenfalls. Bildschärfe und Details sind sehr gut.

Alu-Dibond-Platte mit Direktdruck: Wie oben leicht zu sehen, ist die Farbwiedergabe sichtbar anders. Die Farben tendieren statt zum kühl/rötlichen wie beim Poster/FineArt eher zum gelb-grünlichen. Die Farbflächen wirken leicht grieslig, ein bisschen wie eine sandige Oberfläche. Das hat allerdings auch den Vorteil dass das Bild kaum spiegelt. Die Platte ist steifer als die FOREX-Platte, die Ecken sind allerdings nicht so präzise zugeschnitten wie bei dieser. Die silber-schwarz-silberne 3mm-starke Schnittkante wirkt sicher nicht schlecht auf einer weissen Wand.

Leinwand: Die ausgeprägte Oberflächenstruktur der Leinwand bewirkt, dass aus praktisch jeder Blickrichtung immer ein bisschen Spiegelung mit dabei ist. Der Kontrast ist insgesamt etwas geringer, da die Farbdeckung und der Farbverlauf durch die Stoffstruktur nicht durchgehend sind. Das ist aber sicher jedem bewusst, der sich die Leinwand als Träger für sein Bild aussucht und fällt bei normalem Betrachtungsabstand nicht mehr so auf. Ich habe die Option Bildrand-spiegeln gewählt um nichts vom Motiv zu verlieren. Der MDF-Rahmen ist stabil und lässt sich nicht verbiegen. Der 2.5 cm starke Rand verleiht bei diesem kleinen Bild natürlich Taschenbuch-Charakter, ist aber sicher bei größeren Drucken optisch ansprechend an der Wand.

Detailvergleich

Detail Direktdruck

Detail Poster (viel größerer Druck)

Detail Forex, Foto leider etwas unscharf

Detail Leinwand

Fazit - viel gelernt!

Das Poster ist immer noch eine gute und günstige Wahl: Super Bildqualität, die aber einen teuren Bilderrahmen erfordert und das Problem der Entspiegelung aufwirft. Wenn dann hinter Glas womöglich Luftblasen sind, sieht das Ganze nicht mehr ganz so schön aus.

FineArt-Fotopapier auf FOREX-Platte mit matter Laminierung


FineArt-Fotopapier auf FOREX-Platte: In sich stabil auch ohne Rahmen, gute Bildqualität und Farbtreue, unempfindliche Oberfläche, hat mir gut gefallen. Den geringen Kontrastverlust kann man vielleicht durch leichte Kontrastanhebung bei der Bildbearbeitung kompensieren.

Direktdruck auf Alu-Dibond-Platte

Alu-Dibond-Platte mit Direktdruck:Wie sagt man so schön? Direktdruck hat "Charakter". Wer die Oberflächenstruktur des Direktdrucks gezielt einsetzt und die Farben vorher durch einen Probedruck verifiziert, eventuell anpasst, kann damit eine eigene Wirkung erzielen. Ich bin allerdings nicht so ganz damit warm geworden.

Leinwand auf Rahmen, Rand gespiegelt

Leinwand: Wenn man die wuchtige Wirkung des Leinwandrahmens und die Oberflächenstruktur gezielt haben möchte, z.B. für Reproduktion für Aquarellbilder, ist bei der Leinwand richtig. Für die Wiedergabe von Fotos, vor allem mit größeren Farbflächen, wäre die Leinwand dagegen nicht meine erste Wahl: Noch einmal geringerer Kontrast, leicht spiegelnde Oberflächenstruktur und der selbst bei 2.5 cm für mich subjektiv zu dicke Tragrahmen sind nicht mein Ding.

 Für meinen Großdruck favorisiere ich deshalb jetzt Fotopapier auf Forex-Platte.
Was ich ebenfalls gelernt habe: Der Farbunterschied zwischen den Anbietern ist deutlich geringer als zu meinem Bildschirm, beide machen einen guten Job was die Farbwiedergabe angeht.

Das eigentliche Problem ist: Mein 6 Jahre alter Dell-Monitor mit CCFL-Hintergrundbeleuchtung ist sichtbar zu warm bei weissen Flächen. Der Versuch über eine Bildschirm-Farbkalibrierung mittels Spyder 5 Pro hat mittlerweile einiges verbessert. Wenn das auf Dauer nicht hilft, wegen vermutlich vergilbter Röhre, heisst es wohl: Neuen Monitor kaufen, seufz.

Die Probedrucke haben sich auf jeden Fall sehr gelohnt und auch Spaß gemacht.

Ich hoffe dass dieser Beitrag dem einen oder anderen bei dieser Frage weiterhilft :-).

Hinweis: Dieser Post ist in keiner Form durch MYPOSTER oder andere finanziell unterstützt worden und gibt nur meine persönliche Meinung, Eindrücke und Erfahrungen wieder.

Sunday, March 19, 2017

Madrid - city of decorism

Just some more shots from Madrid reflecting on the experience of strolling through those streets.
If you have questions regarding the locations, contact me.
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Noch ein paar Bilder aus Madrid, welche die Erfahrung beim durch die Straßen schlendern widerspiegeln.
Wenn Fragen sind zu den Standorten, einfach melden.

Terminal 4 Airport

Hotel Principal

Plaza Major

Nightlife

Metropolis

Having fun up there :-)

Ready to jump!

Splendor

Best bakery

Nighttime

Atocha

In the country

El Escorial

El Escorial

Gran Via

Templo de Debod - Egyptian Temple gifted to Spain

Going full manual :-)

Bet those trains use different names in the US

Atocha

Centro Centro

Madrid - Belle of the Arts - restoring some of it / Madrid - Die Schöne der Künste - etwas davon restauriert

Madrid is a lovely place, especially after a long winter in Northern Europe. It is a delight to revel in the bright sun and walk the streets lined with beautiful, ornamental buildings.

Some more beauty can be seen inside, especially with the plethora of different museums, and those dedicated for the Arts: Thysssen-Bornemisza, Prado, Reina Sofia (modern art) are the largest ones. Entry prices are very appropriate and you can buy a combo ticket for all three together.

For a photograper a nicety is that, except for the Prado, you are allowed to photograph.
Coming home, the challenge starts to correct for the lighting used in the museums. But then, while you are at it, why not restore the pictures to what they may looked have like during the painter's time?

Those pictures have deteroriated through dirt, uneven degradation of colors and improper light temperatures. So what we see as real is not as it used to be even though some take it for granted. As soon as those pictures are digitized, the world world of color processing is at one's fingertips, so it is much easier doing changes than actually restoring the original canvas itself.

I took the liberty to do so for a set of those works of arts, based on common wisdom, customs at that time and some knowledge which colors deterioriated most. Some of those pictures were taken by me with the camera, some from Wikipedia/-media for comparison, some supplied by the museums online or through Google Earth Art Project.

I share those comparisons here for those also loving classic masterpieces. Resolution is limited to stay within fair-use limits.
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Madrid ist ein schöner Ort, besonders nach einem langen Winter in Nordeuropa. Es ist ein Vergnügen in der strahlenden Sonne sich zu allen und durch die Strassen zu laufen mit schönen, verzierten Gebäuden.

Noch mehr Schönes gibt es innen, besonders mit der Vielzahl an unterschiedlichen Museen, und denen für die Künste: Thysssen-Bornemisza, Prado, Reina Sofia sind ei Größten. EIntrittspreise sind vernünftig und es gibt die Möglichkeit eines günstigen Sammeltickets für alle drei.

Für einen Fotografen ist es schön dass man, mit Ausnahme des Prado, in allen fotografieren darf.
Wieder zuhause, geht die Arbeit los wenn man die Beleuchtung des Museums kompensieren will beim Entwickeln. Aber wnn man schon einmal dabei ist, warum dann nicht gleich die Bilder so restaurieren wie sie vermutlich zu Lebzeiten des Malers aussahen?

Ich habe mir mal erlaubt dass für einige Kunstwerke zu tun, basierend auf gesundem Menschenverstand, den damaligen Sitten und etwas Wissen welche Farben gealtert sind. Einige der Bilder wurden von mir fotografiert, einige sind von Wikipedia/-media, einige von den Online-Seiten der Museen oder durch das Google Art-Projekt.

Ich teile diese Vergleiche hier für all diejenigen welche auch die Klassik-Meisterwerke lieben. Die Auflösung ist begrenzt um innerhalb der Nutzungserlaubnis zu bleiben.


Giovanna Tornabuoni by Domenico Ghirlandaio, 1488, Thyssen Bornemisza
I love this painting, especially the tragic story behind. Thank God that childbirth is nowadays no longer the merciless killer it used to be. Ideal skin at that time was white, not the greenish tint the painting nowadays has. Also, the dress used splendid colors. Also ideal was blod hair. Paper color matched to white. The cabinet is not grey either.
 
Millicent Sutherland-Leveson-Gower, Duchess of Sutherland, John Singer Sargent, 1904, Thyssen Bornemisza
Another self-concious woman that strikes you when looking. On one hand a society lady, on the other hand a social reformer, this combination breaks the mold of our conventions. Situated in the shadow of a summer afternoon, the sun breaking through only partly through the leaves, the pale white skin contrasts wonderfully to the exquisite dress. Selective editing of the dress, background, hair and lips done.

Apollo in the Forge of Vulcan by Diego de Velázquez, 1629, Prado
 I love Velazquez. He shatters the pomposity of so many other painters, be it kings or gods as subject. All treated equally, he shows them as they are. Just look at the dumbfound look of the man on the right. Unfortunately, the paint used has gotten worse very much. Laurel restored to green, corrected color of Apollos sandal, toga, hair, skin, the cloths of the mens, the red-hot metal, fire and sparks, the landscape in the background.

Las Meninas by Diego Velázquez, 1656, Prado
 Another Velazquez, Las Meninas. Unconventionally, the most important peoples are relegated to the mirror at the end of the room, in front is a dog, kids and the dwarf.Also, the artist put himself into the picture. I only recently discovered that the strange-looking girl on the right is not another maid, but rather the court-dwarf. For that, looks are actually ok. Corrected brightness, greenish cast, hair color of maid, infanta and dog, mirror contrast.